Vor über 100 Jahren wurde in Amerika die Osteopathie als ganzheitliche manuelle Therapie entwickelt, deren Grundlage die Einheit von Struktur und Funktion im menschlichen Organismus ist.
Die osteopathische Behandlung der funktionellen Einheit aus Schädel (= Cranium), Becken (Kreuzbein = Sacrum) und Wirbelsäule wurde in der Folge als Craniosacrale Osteopathie zu einer eigenständigen Methode weiterentwickelt. Die als cranialer Impuls bezeichnete rhythmische vom Gehirn ausgehende Pulsation, die über die Gehirnflüssigkeit und die bindegewebigen Hirnhäute an die Schädelknochen und in den ganzen Körper weitergeleitet wird, kann mit den Händen ertastet und zu Diagnose und Therapie genutzt werden.
Abweichungen vom normalen Bewegungsmuster weisen auf Störungen und Blockaden in den entsprechenden Körperabschnitten hin. Diese mechanischen Blockierungen behindern die Ausbreitung der cranialen Pulsationswelle durch den Körper und verursachen so Funktionsstörungen in den jeweiligen Körperregionen. Manuell kann durch sanfte Anregung die bessere Beweglichkeit der Gewebe und damit ein Spannungsausgleich der betroffenen Areale herbeigeführt werden. So werden die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert.
Die Craniosacrale Osteopathie ist eine wegen ihrer Sanftheit ideale Therapieform für Babies und Kinder, aber generell für Menschen jeden Lebensalters geeignet.
Die Anwendungsgebiete sind:
Autor: Christa Reinthaller